Tipps zum Waschen

Wasser kommt in der Natur nicht rein vor, sondern enthält verschiedene Zusätze wie Salze, Gase und weitere Verbindungen. Entscheidend für die » Härte » des Wassers ist im Wesentlichen der aus dem Boden gelöste Gehalt an Calcium und Magnesium. In der Schweiz wird die Wasserhärte in französischen Härtegraden angegeben.

1 GRAD fH entspricht 10 mg ( Milligramm ) CaCO3 / Liter. Oder anders ausgedrückt: 1 GRAD fH = 1 Gramm Kalk in 100 Liter Wasser.

Tipp 1

Soll die Tür der Waschmaschine offen bleiben? Der häufige Fehler, der Sie teuer zu stehen kommen kann.

Das Offenlassen der Tür der Waschmaschine nach dem Waschgang ist keine lästige Angewohnheit, sondern ein wichtiger Schritt, um unangenehme Überraschungen und teure Reparaturen zu vermeiden. Hier sind die Gründe und Vorteile, warum die Tür der Waschmaschine offen bleiben sollte.

Vermeidung von Schimmel und Gerüchen:

Wenn Sie die Tür nach dem Waschen offen lassen, ermöglichen Sie eine bessere Belüftung und Trocknung des Inneren der Waschmaschine. Feuchtigkeit, die nach dem Waschen im Inneren verbleibt, kann zu Schimmelbildung führen und unangenehme Gerüche verursachen. Durch das Offenlassen der Tür wird die Bildung von Schimmel und Gerüchen minimiert.

Trocknung von Dichtungen und Trommel:

Die Gummidichtungen und die Trommel der Waschmaschine können bei längerem Kontakt mit Feuchtigkeit beschädigt werden. Indem Sie die Tür offen lassen, ermöglichen Sie diesen Teilen, vollständig zu trocknen. Dies trägt dazu bei, die Lebensdauer der Waschmaschine zu verlängern und teure Reparaturen zu vermeiden.

Verhinderung von Rostbildung:

Metallteile in der Waschmaschine, wie z.B. Trommelbefestigungen und Federn, können bei ständiger Feuchtigkeit anfällig für Rost werden. Durch das Offenlassen der Tür wird die Bildung von Rost minimiert, was die Funktionsfähigkeit der Maschine verbessert.

Luftzirkulation für die Waschmittelschublade:

Die Waschmittelschublade kann nach dem Waschgang feucht bleiben. Durch das Offenlassen der Tür ermöglichen Sie eine bessere Luftzirkulation, was dazu beiträgt, dass die Waschmittelschublade trocknet und keine feuchten Rückstände zurückbleiben.

Tipps zum Offenlassen der Tür:

  • Lassen Sie die Tür nach jedem Waschgang für einige Stunden offen.
  • Ziehen Sie die Waschmittelschublade heraus, um auch dort eine bessere Trocknung zu ermöglichen.
  • Reinigen Sie regelmäßig die Dichtungen und andere Teile der Waschmaschine, um Ablagerungen zu entfernen.

Das Offenlassen der Tür der Waschmaschine ist eine einfache, aber entscheidende Maßnahme, um die Hygiene, Lebensdauer und Effizienz Ihrer Waschmaschine zu erhalten. Indem Sie diese Gewohnheit in Ihre Waschroutine integrieren, können Sie teure Reparaturen und unangenehme Gerüche vermeiden, während Sie die Leistung Ihrer Waschmaschine optimieren.

Tipp 2

Warum die frischgewaschene Wäsche noch stinkt
1. Zu niedrige Temperaturen

Bei der Geruchsentfernung sind hohe Temperaturen notwendig, um Bakterien und Keime erfolgreich abzutöten. Um Materialien zu schonen, wird bei vielen Textilien eine 30-Grad Wäsche empfohlen. Das ist aber bei unangenehmen Gerüchen nicht von Vorteil. Müffelt Ihre Wäsche nach dem Waschen, prüfen Sie die Pflegesymbole, um festzustellen, ob sich einzelne Kleidungsstücke nicht auch bei höheren Temperaturen waschen lassen. Wenn ja, dann geben Sie diese nochmals in die Wäschetrommel – und schon sollte Ihre Wäsche nach dem Waschen wieder frisch duften. Dafür können Sie einen leeren Waschgang mit mindestens 60, besser noch 95 Grad einfach durchlaufen lassen. Bei Bedarf geben Sie zusätzlich ein Universalwaschmittel oder ein spezielles Waschmittel gegen unangenehme Gerüche wie dazu.

2. Einmal im Monat heiss waschen

Waschmittel schaffen die meisten Flecken auch bei 20 bis 40 Grad, allerdings nicht einen Biofilm aus Keimen und Bakterien, die sich mit der Zeit im Gerät ansiedeln und für die unangenehmen Gerüche sorgen. Daher rät der IKW, ein- bis zweimal im Monat bei höheren Temperaturen – zum Beispiel 60 Grad – und mit einem bleichhaltigen Voll- oder Universalwaschmittel als Pulver, Granulat oder Tabs zu waschen. Wichtig: Mit diesen Mitteln darf man nur weiße oder helle Wäsche reinigen, nicht die vom Muff betroffene dunkle. Denn die enthaltene Bleiche entfernt farbige Flecken. Dunkles würde also bei jedem Waschgang etwas heller werden.

3. Wäsche rasch aus der Maschine holen

Müffelt die Maschine, überträgt sich das natürlich auf die Wäsche, wenn man sie nach dem Waschgang mit gut duftendem Wasser lange in der Trommel liegen lässt. Hier gilt daher der einfache Rat: die Stücke bald nach Ende des Waschgangs zum Trocknen aufhängen oder in den Wäschetrockner geben.

4. Waschmaschine trocknen lassen

Der Biofilm bildet sich im Restwasser im Gerät. Daher den Deckel oder das Bullauge nach dem Waschgang offen stehen lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Auch die Einspülkammer für das Waschmittel wird aufgemacht.

5. Vorwaschprogramm nutzen

Manchen Kleidungsstücken wie schwarzen Socken sieht man nicht an, wie schmutzig sie sind. Wer ein Problem mit Gerüchen hat, kann ausprobieren, ob sich hier nicht ein Vorwaschprogramm und ein zusätzlicher Spülgang lohnen. Reicht das auch nicht aus, dann im letzten Spülgang einen Hygienespüler

6. Zu viel Wäsche

Ihre Wäsche riecht muffig nach dem Waschen? Zu viel Wäsche in der Trommel kann ebenfalls dafür sorgen, dass die Wäsche nicht frisch riecht. Der Grund: Die Überladung der Maschine führt dazu, dass manche Kleidungsstücke wenig bis gar nicht gereinigt werden. Das Waschmittel und das Wasser kommen nur schwer an die Kleidungsstücke im Zentrum der Wäschetrommel. Das führt dazu, dass die Wäsche nach dem Waschen streng riechen kann.

Halten Sie sich deswegen immer genau an die Beladungsgrenzen des Waschmaschinenherstellers. Haben Sie das Gefühl, Ihre Wäsche sei zu schwer für den Waschgang, dann entnehmen Sie lieber einige Kleidungsstücke. Moderne Waschmaschinen haben zusätzlich auch eine Mengenanzeige, die die Belastungsgrenze digital anzeigt.

7. Falsche Dosierung des Waschmittels

Eine falsche Dosierung kann ebenfalls ein Grund dafür sein, dass Ihre frisch gewaschene Wäsche nach dem Waschen stinkt. Denn je nach Verschmutzungsgrad und Menge der Kleidung, muss die Dosierung des Waschmittels angepasst werden. Verwenden Sie zu wenig Waschmittel, kann es schnell zu unangenehmen Gerüchen kommen. Aber auch zu viel Waschmittel kann durch Überreste dafür sorgen, dass die Wäsche nach dem Waschen muffig riecht. Halten Sie sich deswegen immer an die Dosierungsvorgaben auf der Rückseite des Waschmittels. Alternativ können Sie auch unseren Dosierrechner verwenden.

8. Falsches Trocknen der Wäsche

Besonders in Großstädten oder Eigenheimen befinden sich im untersten Geschoss sogenannte Waschkeller. Praktisch, denn so sparen Sie viel Platz in den Wohnräumen. Der Nachteil: Je nach Beschaffenheit der Keller können diese eine gewisse Grundfeuchtigkeit aufweisen. Feuchte Räume bieten keine idealen Voraussetzungen, um nasse Wäsche zu trocknen. Die Restfeuchte in den Klamotten sorgt dafür, dass die Wäsche sehr lange zum Trocknen braucht und auch nach dem Waschen stinken kann. Hängen Sie Ihre gewaschenen Kleidungsstücke in trockenen und warmen Räumen, oder noch besser draußen an der frischen Luft, auf.

Ein weiterer Fehler ist es, die Wäsche zu früh abzuhängen. Muss es mal schnell gehen, landet die Wäsche oftmals mit Restfeuchtigkeit im Kleiderschrank. Das führt dazu, dass die Wäsche nach dem Waschen und dem Trocknen nicht frisch riecht. Ein weiterer Nachteil: Die verbliebene Feuchtigkeit kann sich in Ihrem Schrank einnisten und andere Kleidungsstücke klamm werden lassen. Planen Sie daher immer genügend Zeit zwischen den einzelnen Waschgängen ein.

9. Wäsche zu dicht aufgehängt

Wenn die Wäsche nach dem Waschen stinkt, kann dies auch an der falschen Aufhängetechnik liegen. Hängen die feuchten Klamotten zu eng beieinander, kann keine Luft zwischen ihnen zirkulieren und eine gewisse Restfeuchte zurückbleiben. Diese wiederum kann einen muffigen Geruch verursachen. Aus diesem Grund sollten Sie die Wäsche stets mit ausreichend Abstand aufhängen.

10. Die Wäsche wurde zu früh abgehängt

Muss es beim Trocknen schnell gehen, landet die Wäsche womöglich noch leicht feucht im Schrank. Dann ist ein modriger Geruch keine Seltenheit. Beim nächsten Mal sollte man also einfach etwas länger warten, bis man die Kleidungsstücke abhängt.

11. Die Kleidung hing zu lange im Schrank

Liegt die Kleidung zu lange im Schrank, kann sie den typischen Schrankgeruch annehmen. In dem Fall haben Sie nichts falsch gemacht. Gegen den muffigen Geruch hilft es in der Regel, die Kleidung im Freien auslüften zu lassen. Wenn es schneller gehen muss, kann ein Dampfglätter dabei helfen, die Gerüche zu entfernen.

Direkt anfragen

Sie brauchen Unterstützung? Wir sind für Sie da.