Wasserhärte
Wasser kommt in der Natur nicht rein vor, sondern enthält verschiedene Zusätze wie Salze, Gase und weitere Verbindungen. Entscheidend für die » Härte » des Wassers ist im Wesentlichen der aus dem Boden gelöste Gehalt an Calcium und Magnesium. In der Schweiz wird die Wasserhärte in französischen Härtegraden angegeben.
1 GRAD fH entspricht 10 mg ( Milligramm ) CaCO3 / Liter. Oder anders ausgedrückt: 1 GRAD fH = 1 Gramm Kalk in 100 Liter Wasser.

Tipp 1
Wenn’s beim Neoperl auf alle Seiten spritzt, das Wasser nicht recht fliesst!
Entkalken

Tipp 2
Ihr undichter Spülkasten verliert 5 l Wasser in der Stunde. Im Tag sind dies ein Bad voll. Im Monat sind dies 3600 l. Im Jahr sind dies über 43000 l Wasser.
Wir schaffen Abhilfe

Tipp 3
Wenn Sie Ihre Sanitär- Armaturen tropfen lassen, leiten Sie bares Geld in die Kanalisation ! Sie bezahlen die Abwassergebühr auf der Menge des bezogenen Trinkwassers. Sie bezahlen Abwassergebühren für nicht verschmutztes Wasser. Sie bezahlen Trinkwasser, welches Sie nicht nutzbringend verwendet haben.
Wir helfen Ihnen beim Sparen !

Tipp 4
kleiner Tipp: Die ausserordentlichen Investitionen können Sie von den Steuern abziehen.

Tipp 5
- Abfluss verstopft…
- Einfach und meist ausreichend: Gummistöpsel.
- Ablauf füllen, bis sich das Wasser im Waschbecken staut.
- Überlaufschlitz mit nassem Lappen verschliessen
- Gummistöpsel über Abfluss pressen und mit «Gefühl» pumpen.
- (durch abwechselnden Sog und Druck wird die Wassersäule bewegt und die Verstopfung gelöst)
- Gründlich nachspülen.

Tipp 6
Armatur tropft..
Nicht mit aller Gewalt zudrehen…
Ventil nochmals schnell und ganz öffnen, Wasser fliessen lassen.
Wenn das nicht hilft:
Wasser abstellen. (Hauptabsperrventil im Keller oder Absperrventil in der Wohnung) schliesen.
Kontrollieren ob wirklich kein Wasser mehr fliesst.
Griffe wegziehen, evt. wegschrauben.
Hahnenoberteil mit Schraubenschlüssel lösen.
Dichtung oder Oberteil ersetzen.
Alles wieder montieren.
Wasser öffnen.
«Endkontrolle» nicht vergessen!!
Wenn alles nicht hilft Held & Partner anrufen, Tel: 044 350 40 70

Tipp 7
Tipp 7
Nur ein sauberer Wassererwärmer ( Boiler ) kann sauberes Warmwasser liefern!
Wir empfehlen Ihnen deshalb alle 3 Jahren eine Wartung Ihres Boilers
Ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt verbraucht jeden Tag ungefähr
250 Liter warmes Wasser für Küche, Bad und Körperpflege. Auf ein Jahr hochgerechnet produziert ein Wassererwärmer demzufolge rund 90 000 Liter Warmwasser. Nach 3 Betriebsjahren strömen gegen 300 000 Liter Trinkwasser durch den Wassererwärmer.
Schon aus hygienischen Gründen ist eine Wartung nach 3 Jahren angezeigt. Mit dem vielen Wasser sind Sand, Schlamm, Rost oder andere Schmutzteilchen angeschwemmt worden und haben sich im sogenannten «Boilersumpf» niedergelassen. Sie bilden dort einen idealen Nährboden für Bakterien und fördern durch die Fremdpartikel die Korrosion am Kesselboden.
Nebst der Reinigung des lnnenkessels müssen auch Kalkablagerungen entfernt werden, abgebaute Schutzanoden ausgewechselt sowie das Sicherheitsventil auf die Funktions tüchtigkeit überprüft werden.
Regelmässig durchgeführte Wartungsarbeiten lohnen sich. Sie bilden die Voraussetzung für:
- die Bereitstellung von sauberem, hygienisch einwandfreiem Warmwasser
- einen dauerhaften und uneingeschränkten Warmwasser-Komfort
- eine lange Lebensdauer Ihres Wassererwärmers

Tipp 8
Denken Sie im Spätherbst daran, die Gartenventile im Keller abzusperren und die Leitung zu entleeren! (Falls die Leitung und Gartenventil nicht frostsicher sind.) Gehen Sie dabei wie folgt vor:
1. Sperren Sie im Keller die Gartenleitung zu und öffnen Sie den kleinen Entleerhahnen. (Evtl. Wassereimer darunter.)
2. Öffnen Sie den Gartenhahn und lassen Sie ihn über den Winter offen! Im Frühjahr gehen Sie im umgekehrten Sinn vor.
Ps:
Mit einem frostsicheren Gartenventil können Sie das Entleeren bei Wintereinbruch ruhig vergessen. Die Leitung und das Ventil bleiben wasserfrei.
Ein allfälliges nachtropfen beim Abstellen ist normal, da sich das Anschlussrohr bei jedem Gebrauch entleert.

Tipp 9
Heizkörper, die nicht warm werden?
Nach einigen Jahren Betrieb kann es bei Heizkörper-Thermostatventilen dazu kommen, dass die Ventilkegel kleben bleiben. Die Folge davon sind kalt bleibende Heizkörper. Zum Beheben braucht es meist einen Fachmann, der es schnell in Ordnung bringen kann.
Ursache:
Meistens bleiben die Heizkörper in den Räumen kalt, die man nicht stark beheizen will, wie Schlafzimmer etc. Im Sommer, wenn alle Räume zwischen 20 und 35°C sind, drückt der Thermostat-Fühler ständig auf den Ventilkegel, der dann in der Folge kleben bleibt. So kann das Heizungswasser im Winterbetrieb nicht mehr durchfließen.
Abhilfe:
Die simple Abhilfe besteht darin, dass Sie am Ende der Heizperiode, wenn Sie die Heizung abstellen, auch alle Thermostate ganz öffnen und durch den Sommer offen lassen. So bewegt sich durch die unterschiedliche Zimmertemperatur der Ventilkegel auch im Sommer und er bleibt nicht kleben.

Tipp 10
Aus dem öffentlichen Rohrleitungsnetz können Fremdpartikel wie Sandkörnchen, Rost- und Schmutzpartikel eingeschwemmt werden. Der Einbau des Feinfilters verhindert Funktionsstörungen an Armaturen und Rohrleitungen. Eine regelmässige Kontrolle bzw. Wartung sollte spätestens alle 12 Monate für die erforderliche Hygiene durchgeführt werden und sorgt somit für sauberes und einwandfreies Trinkwasser in Ihrem Haushalt. Je nach Verschmutzungsgrad und Filtertyp muss die Patrone rückgespült oder ausgetauscht werden.

Tipp 11
Um einen hinreichenden Schutz zu gewährleisten z.B. bei Badewanne, Duschtasse und Küchenarbeitsplatten etc., sollten die Silikonfugen regelmässig erneuert werden. Am besten sollte dies alle fünf bis acht Jahre ausgeführt werden. Spätestens jedoch, wenn Sie Risse oder Verfärbungen, die auf einen Schimmelpilz hinweisen, feststellen, sollten Sie alte Silikonfugen entfernen und durch neue Silikonmasse ersetzen.

Tipp 12
Inhaber / Betreiber von Trinkwasseranlagen
Der Sanitärfachmann erstellt Trinkwasserinstallationen. Das Lebensmittel Trinkwasser untersteht von der Fassung über die Verteilung bis zur Entnahmestelle dem Lebensmittelgesetz und den entsprechenden Verordnungen. Der Inhaber / Betreiber von Trinkwasseranlagen sind haftbar gegenüber Mietern, denn sie gelten rechtlich gesehen als Betreiber eines Lebensmittelbetriebs (gemäss SVGW Richtlinie W3/E4).
Leerständen von Mietobjekten:
Wichtig ist zu beachten, dass z.B. bei Leerständen von Mietobjekten Probleme verursachen, weil das Trinkwasser keine Zirkulation (Stagnation) hat und somit das Wasser tot liegt (kontaminiert ist) im Trinkwassersystem. Somit muss regelmässiges spätestens alle 72 Stunden (alle 3 Tage) durch kräftiges Spülen des Kalt- und Warmwassers an allen Entnahmestellen geöffnet werden.
Nach Ferienabwesenheit:
Nach Ferienabwesenheit ausreichendes und kräftiges Spülen des Kalt- und Warmwassers an allen Entnahmestellen. Regelmässige Entkalkung von Duschköpfen und Strahlreglern.
Zum Thema Legionellen:
Den Gesundheitsaspekten ist beim Thema Legionellen oberste Priorität zu schenken. Selbst dann, wenn es auf Kosten des Energiesparens gehen sollte. Ein spezielles Augenmerk wird den Wassertemperaturen gewidmet, welche beim Warmwasser wie bisher bei 60 °C und beim Warmwassersystem min. 55 °C sowie 50 °C bei den Entnahmestellen erreichen sollen. Die Kaltwassertemperatur soll nicht höher als auf 25 °C steigen.
P.S. Für Schäden die aus obgenannten Tipps entstehen könnten wird unsererseits keine Verantwortung übernommen.
Bitte Vorsicht und denken Sie daran: Wasser ist ein Lebensmittel.

